
Aus Wut, Frust und dem elenden Gefühl der Ungerechtigkeit entstand 2018 das Projekt #shelterdoll.
Nicht, dass es groß die Runde machte aber ich hatte für mich etwas mehr oder weniger
konkretes an der Hand, mit dem ich zumindest für mich irgendwie arbeiten und meine
Ohnmacht ein Stück überwinden konnte.
Ich arbeitete damals noch als Bildhauerin und beschäftigte mich thematisch mit
menschlichen und gesellschaftlichen Abgründen und stellte Sachverhalte/ Szenerien mit
modellierten Sackpuppen dar.
Daraus entwickelte sich eben Shelterdoll: shelter= Schutz, Doll=Puppe.
Die etwas mitgenommene und wieder zusammengeflickte kleine Sackpuppe soll auf eine
dezente Art Verletzungen andeuten aber auf ihre Weise einladen zu fragen, nicht
abschrecken.
Wirkt sie auf manche creepy? Vielleicht.
Könnte es vielleicht trotzdem funktionieren? Keine Ahnung.
Aber sie ist gedacht als kleines Symbol gegen häusliche Gewalt, Missbrauch, Unterdrückung
und Ungerechtigkeit.
Nun gibt es sie jedenfalls und ich mache den Versuch, irgendwas in der Welt zu verändern.
Aufmerksamkeit für soziale Gerechtigkeit vielleicht. Vielleicht für den einen oder anderen
Moment, in dem ein Funke Bewusstsein für Missstände entsteht und man sich ganz vielleicht
traut einen Gedanken mehr zuzulassen.

Shelterdoll
Soli Projekt
Soli- Tattoo
20% werden an soziale Einrichtungen gespendet (z.B. Frauenhäuser, Boje)
Demo Plakate
Motive für Demo- Plakate stehen hier demnächst kostenlos zum Download zur Verfügung:


